Kommunikationslösungen im Projektgeschäft – gleichzeitig Verzicht auf Datenschutz?

Autor: Martin LinnenbäumerIm Projektgeschäft ist es Alltag: Termine, Deadlines, Zeitdruck – und ein auf dem Erdballen verteiltes Projektteam, das miteinander kommunizieren und Dokumente austauschen muss. Konflikte, technische Hürden sowie veraltete Kommunikationswerkzeuge können eine termingebundene Projektarbeit um Wochen bis Monate verlangsamen. UCC soll zeitliche und räumliche Grenzen aufheben, sichere Möglichkeiten bei der internen und externen Kommunikation eröffnen und Datenschutz wie Compliance-konform sein.

Zu jedem beliebigen Zeitpunkt, an jedem beliebigen Standort, mit jedem beliebigen Endgerät auf entsprechend freigegebene Unternehmensdaten zugreifen können – das sind Anforderungen, die im Rahmen einer teamübergreifenden Zusammenarbeit an Collaboration und Unified Communications gestellt werden. Das betrifft alle Projektarbeiten, die die beteiligten, aber räumlich getrennt arbeitenden Ingenieure, Kundenberater, Einkäufer und Projektleiter zusammenführen. Daten und Kommunikationskanäle müssen dann in Deutschland sowie in Indien, Brasilien oder der Türkei, in jeder Zeitzone und auf dem Laptop, Tablet oder Smartphone zur Verfügung stehen.

Web-Conferencing als Teil einer umfassenden Collaboration

Leistungsfähige und vor allem sichere Webkonferenz-Lösungen sind Teil einer umfassenden Collaboration. Sie ermöglichen Unternehmen aller Größen eine effiziente Zusammenarbeit mit bis zu 1.000 internen und externen Teilnehmern. Ausgaben wie vermeidbare Geschäftsreisen und Konferenzdienste von Drittanbietern können reduziert und vermieden werden. Gleichzeitig gestattet es Mitarbeitern, Partnern und Kunden Informationen und Dokumente effizient und sicher auszutauschen.

Im Rahmen von Collaboration werden Konferenzen heute weltweit bequem und zeiteffizient per Telefon, Web und Video geführt. Dabei kann man nicht nur eine Audiokonferenz planen, sondern man kann die Audiokonferenz zu einer Web-Collaboration ergänzen und gemeinsam Dokumente anschauen und bearbeiten – ganz so, als säße man in einem Meeting-Raum zusammen und hätte einen Beamer. Alle Teilnehmer können bei Bedarf ihr Videobild zuschalten, so dass jeder jeden sieht. Und wer mobil unterwegs ist, nutzt ein iPad, iPhone oder andere Mobilgeräte, um an der Webkonferenz teilzunehmen, natürlich auch hier mit Video, falls gewünscht. Für die Zusammenarbeit spiele es heute keine Rolle mehr, wo sich der Anwender befindet. Egal, ob unterwegs oder im Home Office – alle gewohnten Kommunikations-Funktionen sind jederzeit parat und eine Integration ins E-Mail-System verfügbar. An Telefonkonferenzen teilnehmen, Sprach- und Datennachrichten wie E-Mails empfangen oder von mobilen Gesprächen zu Festnetzpreisen profitieren – all das steht für Business-Mobilität in modernen Unternehmen.

Collaboration – Verzicht auf Datenschutz?

Unternehmen beklagen häufig, dass mit Collaboration gleichzeitig ein Verzicht auf Datenschutz und der Einhaltung von Compliance-Richtlinien einher gehe. Sensibilisiert durch Spionage-Affären und NSA-Skandalen werden nun Alternativen zu einfachsten Tools aus dem Internet gesucht.

Spezialisierte IT-Dienstleister bieten verschiedenste Möglichkeiten wie Kryptographie, Virenschutz-und Fallback-Lösungen, SSL-Proxy-Server usw. zum Schutz der Unternehmensdaten an. Dennoch sind Stand-alone und Insellösungen im Hinblick auf geltende Compliance-Anforderungen oftmals nicht ausreichend. Transparenz sowie gleichzeitige Datensicherung der Geschäftsprozesse fordern umfassendere Sicherheits-Konzepte, die über das einfache Speichern der Daten hinaus gehen.

Autor: Martin Linnenbäumer

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